Das Mammutprojekt Shining ist nur möglich, weil einer der drei Veranstalter, der Münchener Club Harry Klein, seit Jahren Pionierarbeit in Sachen neue Medienkunst und VJing geleistet hat. Das Harry Klein war einer der ersten Clubs, der Visuals zum essenziellen Bestandteil der Nacht erklärte. Fast alle Wände fungieren hier als Projektionsfläche, die Tänzer sind umgeben von Bildern. Hier kann man erleben, wie Musik und Kunst kommunizieren: die Musiker reagieren auf die Bilder genauso wie die Künstler auf die Musik. Auf dem Shining werden aus dem Harry Klein Booking Roster folgende Residents vertreten sein:
Highflyer
Selbstverständlich sind die bekannten Highflyer-VJs, die im Harry Klein als Residents arbeiten, beim Shining-Festival vertreten. Einer von ihnen, der Kunstdozent Peter Becker (LMU), ist mit Sicherheit einer der dienstältesten VJs in Deutschland. Seit den 80er Jahren arbeitet er mit Videos und lässt seine Erfahrungen als bildender Künstler in seine Auftritte im Club einfließen.
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Betty Mü
Der Style von BettyMü ist unverwechselbar und doch einfach zu beschreiben:
Das Schlüsselwort ist Materialschlacht! BettyMü experimentiert - nonstop und live - mit außergewöhnlichen Bildern und Filmen. Sie verwendet bis zu 6 verschieden Inputsources, oft 4 Sources zu gleichen Zeit.
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Doublevisions
Einen ganz eigenen Ansatz vertritt in Sachen Clubvisuals das Münchener Kollektiv Doublevisions. Das arbeitet gänzlich analog und benutzt Diaprojektoren, die wie ein Stroboskop die Projektionsflächen unablässig mit Architektur- und Pflanzenfotos, Alltagsaufnahmen, alten Werbe- und Magazinfotos, oder mit Stills aus Filmen bombardieren. Die Bilder werden akribisch kombiniert, stehen in Bezug zueinander und sind genau auf die Musik abgestimmt. Gerade in einem fast völlig digitalen Kontext entfaltet die analoge Ästhetik von Doublevisions ihren ganz eigenen Charme, der weit über den bloß nostalgischen Flair einer alten Technik hinausgeht.
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Heiligenblut
Manuela Leu aka VJ Heiligenblut wirft seit 1999 als teil des VJ-Kollektivs salzderhelden.tv aus digitalem Quellmaterial an die Wand, bzw. auf die Beamer, was
ihr in den Sinn kommt, immer mit der Intension, eine Harmonie zwischen Musik und Bild herzustellen, oder eben auch genau das Gegenteil. Videographisches Entzücken durch ein komisches Hundeohr, ein nichtexistentes Loch, eine verlorene Fragmentkonzentration, zänkisch sprudelnde neuronale Apocalypse.
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Kaundown
aka rumpeln aka anton kaun.
- vj since 1999.
- visualist bei console, generation aldi und dem electric lounge orchestra.
- musikvideos (ua console, hometrainer, the notwist, dis*ka, lali puna, generation aldi, tied &tickled trio).
- videobühnenbilder für diverse theateraufführungen.- videoinstallationen
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Mo
Als mo noch schülerin in japan war, war sie ein absolutes technomädchen und hat immer von deutschland geträumt. obwohl sie mittlerweile sogar mit anderer musik umgehen kann, ist sie überglücklich in ihrem traumland als vj zu arbeiten. sie geht dabei nicht von einer hochintelligenten künstlerischen intention oder sowas aus, ihr geht es um die freude am tanzen. "rhythmus" und "humor" sind die schlagworte und dabei genügt ihr filmen nicht. lieber animiert sie ihre eigenen zeichnungen. "die aus liebe gemachten verschiedenen elemente maximieren die musik" sagt mo
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Nicolas Bourbaki
als anonymster vj aller zeiten ist nicolas bourbaki im besitz von mehr reisepässen als jason bourne und hat mehr gesichter als simon templar.das einzig konstante am kollektiven wesen bourbaki ist seine visuelle arbeit. zu einer hälfte französischer mathematiker und zur anderen deutscher grafikdesigner, glaubt nicolas nur an dielogik des groove und seine zahlenmäßige überlegenheit – einer von vielen gründen aus dem du dich vielleicht eines abends nach ihm auf die suche machst um ihn schließlich auf drei verschiedenen partys in drei verschiedenen städten gleichzeitig zu finden.
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Pixelpixies
ab an die Regler!! technik kann so spannend sein, wenn man sie mit lebenden bildern schmückt. also: mischen possible!
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Pixelwolke
pixelwolke arbeitet seit 2001 an der entwicklung von visuellen konzepten. ausgangspunkt ist der raum, seine aufteilung und beschaffenheit sowie die art des events. pixelwolke führt lichtinstallation mit medialen video- und lichtprojektionen zusammen. das dafür produzierte videomaterial wird wie licht und ton während des events live gemischt. pixelwolke unterstützt visuell die wirkung von dj sets, live acts und installationen in clubs und bei veranstaltungen.
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Stylepimp
der hauptberufliche art director und fotograf ulrich wolf vermischt in seinen projektionen reales video mit grafischen animationen, arbeitet mit grundformen und typografischen varianten: live gemischt, in echtzeit verändert, die intensität auf die musikstimmung angepasst. "ich habe eine sehr rohe herangehensweise, die gleichzeitig aber äußerst farbenfroh und warm sein kann. meine welt ist bunt und pixelig, rotzig und schnell animiert - ich zeichne umrisse, ideen, reminiszenzen, zitiere altbekanntes und lasse die maschinen gleichzeitig neues erzeugen. der rest passiert im kopf des betrachters."
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Zava
antonio zavagli aka zava multimedia-creative-engine, web programmer, designer, defines his work as "dirty-glamour". His approach to vjing is characterized by a massive use of photographic material, and basic 3d objects, continuous sequences, repetitions, horizontal development of image.
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Visuarte
Visuarte entwickelt seit 2001 mediale Rauminszenierungen im kommerziellen und künstlerischen Umfeld. Als vj im club bleibt der Spielraum für Experimente seit Jahren erhalten. Wechselnden Auftrittsorte bilden dabei den Ausgangspunkt für experiementelle Bild- und Klangcollagen.
VRobotski
Daniel Botz aka Robotski ist - als Teil des VJ-Teams Highflyer - seit 2000 in Clubs und
auf Festivals unterwegs, um seine visuellen Breakbeats zu einer rhythmischen
Tapete zu verweben. Mit elektronischem Klebstoff formt er Collagen aus deformierten
Filmschnipseln, grafischen Fundstücken und krachender 8-Bit-Ästhetik, die das musikalische Fundament auf eigenwillige Art interpretieren.